Alpenpark Karwendel

Aktuelle Informationen zum Alpenpark Karwendel und über das INTERREG-Projekt „Wege des Holzes“ finden Sie unter: www.karwendel.org

Der Alpenpark Karwendel umfasst beinahe das gesamte Karwendelmassiv und ist mit einer Fläche von 727 km² der größte Naturpark Österreichs. Zentrale Teile dieses einmaligen Gebietes wurden bereits 1928 unter Schutz gestellt. Auf Grund der klimatischen und topografischen Gegebenheiten finden wir hier einen überdurchschnittlich hohen Anteil an natürlichen Lebensräumen wie Urwäldern und Wildflüssen sowie eine hohe Artenvielfalt: 1.305 Pflanzenarten und 3.300 Tierarten wurden bisher nachgewiesen.

Die Isar im Hinterautal

Die Isar im Hinterautal

Der Alpenpark Karwendel liegt im Gebiet von 15 Gemeinden, im Vergleich der Naturparkgemeinden untereinander besitzt die Gemeinde Scharnitz dabei den drittgrößten Flächenanteil am Naturpark und ihr Gemeindegebiet reicht weit ins Karwendel hinein. In den Tälern, welche von Scharnitz ins Karwendel führen, ist überall die Kraft des Wassers gegenwärtig. Sei es im Gleirschtal mit seiner imposanten Klamm, im Hinterautal mit der Isarquelle und wo sich die Isar noch als Wildfluss durch die Landschaft schlängelt oder im Karwendeltal mit dem türkisschimmernden Wasser des Baches. Die Schönheit und Naturnähe des Oberen Isarflusssystems ist wahrlich als eine Besonderheit anzusehen, nicht nur im Alpenpark Karwendel.

Doch auch die Steinadler finden hier seit vielen Jahren ideale Bedingungen vor ihren Nachwuchs großzuziehen. Vor langer galt dies auch für die Elche. So hat der Scharnitzer Bergführer Toni Gaugg im Jahre 1951, in der Vorderkarhöhle Nähe der Pleisenhütte, den bedeutenden Fund eines steinzeitlichen Elchskelettes gemacht.

Der Verein Alpenpark Karwendel und die Gemeinde Scharnitz sind bemüht die Einmaligkeit dieses Gebietes zu erhalten, weshalb es auch diverse gemeinsame Projekte beispielsweise im Bereich der Umweltbildung gibt.